Kleve, Deutschland und die Welt

Kann Spuren von AfD und selbsternannten Demokraten enthalten

Löst Sven Elbers das deutsche Rentenproblem?

Es gibt Leute, die fühlen sich berufen, mit ihrer Person den Landtag zu bereichern, und das auch noch unter der AfD-Flagge.

In seiner heutigen Facebook- Verlautbarung kommentiert Herr Sven Elbers, Sprecher der AfD im Kreis Kleve, eine Forderung nach der Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 73 Jahre wie folgt Link zum besagten Facebook-Artikel: Hier klicken):

 

 

Herr Elbers behauptet also in aller Öffentlichkeit, ein 73-jähriger bezöge noch durchschnittlich fünf Jahre Rente, bevor er verstirbt.

Wenn dem so wäre, hätte Deutschland sein Rentenproblem gelöst.

Nur: Voll daneben ist auch vorbei. Denn leider hat Herr Elbers Deutschlands Rentenproblem eben nicht gelöst, weil nach den allgemein zugänglichen aktuellen Sterbetafeln (hier klicken) ein deutscher 73-jähriger Mann im Durchschnitt noch eine Lebenserwartung von 12,2 und eine deutsche 73-jährige Frau eine solche von 14,6 Jahren haben.

„Na da kann man doch mal Klatschen!“ (Originalschreibweise Sven Elbers)

Wunschgemäß taten das auch schon bis jetzt, 7 Stunden nach Erscheinen des genialen Posts, so manche: 21 „wütend“ und „gefällt mir“ – Äußerungen sind zu beobachten:

Dass von denen, die meisten darunter aus Parteiveranstaltungen bekannte Klatschhasen und nicht wenige davon gar Stadträte und Kreistagsmitglieder, auch nicht einer die wahre Faktenlage erkannt hat, muss als weitere traurige Erkenntnis gewertet werden.

Zur Vermeidung eines falschen Eindrucks sei gesagt, dass es in der AfD sehr wohl Leute gibt, die die tatsächlichen Lebenserwartungen einzuschätzen vermögen.

 

2 Antworten

  1. Sowas kommt von sowas
    Wenn „Klartext“ in facebook unreflektiert zum google-Text wird, aber dieser nicht einmal richtig und bis zum Ende recherchiert wurde. Garniert mit ein wenig Gratismut und copy&past.

    Ich erinnere mich an eine Veranstaltung des KV-Kleve, in der Dietmar R. den Antrag stellte, Schriftlich Stellung zu den Corona-Ausgleichszahlungen für Beamte, nicht aber für „Normal-Angestellte, zu beziehen. Da dies Arbeit und Recherche bedeutet, hat der Vorstand mit Entsetzen im Gesicht abgewunken und das Thema zur Abstimmung gestellt. Leider wurde diese Resolution mit nur einer Stimme Mehrheit abgelehnt. Das Fallen der Steine, die dem „arbeitsfreudigen“ Vorstand vom Herzen fiel, war bis nach Kleve zu hören.
    Interessant allerdings sind auch die Claqueure und Mitläufer, die alles beklatschen was aus der Vorstandsecke kommt. Wie spricht der Volksmund:
    „Unter den Blinden ist der Einäugige König“

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