Kleve, Deutschland und die Welt

Kann Spuren von AfD und selbsternannten Demokraten enthalten

Die Schüsse nach hinten

Auf dem Mandatsträgerkongress letzten Samstag in Mühlheim bat der Landessprecher u.a. auch Herrn Klaus Esser, bekannt durch Presse, Funk und Fernsehen (sowie den Kreis Klever Mitgliedern auch hierdurch https://gerdplorin.de/allgemein/afd-kv-kleve-und-der-fall-klaus-esser-man-hoert-nichts/ ) auf die Bühne.

Die Reaktion aus dem Kreis der Anwesenden, darunter dürften sich viele Delegierte befunden haben, war eindeutig: Kaum Beifall (ja, bisschen Verschnitt gibt‘s immer), dafür mehr Missfallensbezeugungen. Der wird nicht in den nächsten Landtag gewählt werden. Auch unser aktueller Landesvorstandssprecher, Herr Dr. Martin Vinzenz, dürfte sich Augen und Ohren gerieben haben.

Gleichwohl tingelt dieser Klaus Esser derzeit (heute in Düren) mit anderen, die nach wie vor an Einschleimungen in seine Kreisen festhalten, durch die Lande.

Darunter, wie man von diesem Plakat lernt, auch Herr Sven Elbers. Da seine bisherigen fachlichen und politischen Leistungen weder in Wort noch in Schrift belegt sind, muss es das Unterhaken bringen. Und da lässt der erwähnte Esser – Auftritt hoffen. Wie heißt es doch: Mitgegangen … . Oder: Aufs falsche Pferd gesetzt.

Auch für Herrn Dr. Vinzenz wird es immer enger: Es gibt zunehmend Hinweise, dass sein Lager immer schwächer und das seiner Gegner immer stärker wird. Das mag ihn dazu bewogen haben, während seiner Rede in Mühlheim mehrfach die Einigkeit unter den Mitgliedern zu beschwören – Einigkeit, die er mit seinen Leuten selbst zunichte gemacht hat.

Die deutlich erkennbaren Aversionen gegen Herrn Klaus Esser werden sich auch bei den in wenigen Wochen stattfindenden Vorstandswahlen des AfD Landesverbands NRW bei den Ablehnungswerten von Herrn Dr. Vinzenz auswirken. Auch der ist mitgegangen … .

Auch der österreichische Gastredner Gerald Grosz (FPÖ, dann BZÖ, nun parteilos) beschwor die Einigkeit; ausgerechnet der. Wie durchsichtig: Das roch nach vorheriger Absprache. Man hat es wohl nötig.

Die Zustimmung zu Herrn Dr. Vincentz und seinen Leuten schwindet. Wenn der aktuelle Schein nicht trügt, werden wir in Kürze einen neuen Landesvorstand haben, welcher ohne die Herren Dr. Vinzenz, Esser, Prof. Neuhoff & Co. auskommen muss.

Nicht nur das: Der nächste NRW-Landtag wird dann auch nicht durch Herrn Sven Elbers bereichert sein.

Gut für das Land. Gut für die AfD.

2 Antworten

  1. Ich hoffe, dass Sie recht haben. Dr. Vincentz hat vom ersten Tag seiner Amtszeit die Partei gespalten. Das Ergebnis ist, dass NRW das blaue Schlusslicht bei den Flächenländern ist. Selbst in Bayern mit einer immer noch starken CSU und einer Konkurrenz durch die Freien Wähler ist die AfD schon fast bei 20 %. In NRW dümpelt sie bei Werten um 15 %. Der Weichspülerkurs scheitert immer. Die Leute wollen Klartext hören.

  2. Dr. Vincentz und sein Team haben mich sehr enttäuscht. Mehrfach wurden er persönlich und der Vorstand auch schriftlich auf die Verfehlungen des Herrn Elbers hingewiesen, auf dessen Satzungsverstöße, seine Diskreditierungen und Lügen. Keinerlei Reaktion ! Selbst Eingangsbestätigungen zu Einschreiben erfolgten nicht. Stattdessen unterstützt er weiterhin diesen autokratischen, sachpolitisch völlig untätigen Kreissprecher Elbers, der auch für seine guten Kontakte zu Klaus Esser bekannt ist. Man kann nur hoffen, dass die Basis der Partei diese Akteure in die Wüste schickt.

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